Das hyperaktive Kind
  Schulreife
 

Schulreif mit sechs Jahren?
Spätestens im Schulalter gibt es zusätzliche Schwierigkeiten.
Vor Schuleintritt wird häufig überlegt, ob das Kind vielleicht vom Schulbesuch noch zurückzustellen ist, da es im Vergleich mit Gleichaltrigen noch irgendwie verspielt und jünger wirkt, als es seinem tatsächlichen Lebensalter entspricht. Irritierend ist jedoch, dass es zum Teil auffallend reife, präzise Äußerungen macht, die auf verblüffend viel Wissen und erstaunliche Treffsicherheit schließen lassen.
     Das Schreiben lernen scheint für die meisten dieser Kinder sehr Mühsam zu sein. Die Stifthaltung ist verkrampft und der Stiftdruck intensiv. Die Unwilligkeit bei zunehmender Anforderung in dieser Tätigkeit nimmt rasch zu. Auch das Lesen lernen bereitet vielen dieser Kinder Mühe. Das einst so aufgeweckt und aufgeschlossen wirkende Kind  scheint im Umsetzungsbereich in der Schule Probleme zu bekommen. Beim Abschreiben macht es oft Fehler.
Hausaufgaben werden häufig schon früh zum Drama
Ewig diskutiert es, warum und wieso es Hausaufgaben machen soll, bis die Mutter entnervt die Stimme hebt. Nicht selten beginnt das Kind zu weinen. Zu Beginn spitzt es unentwegt den Stift, fragt alles Mögliche, will wissen, ob das, was es gerade gemacht hat, auch richtig ist, springt unter Umständen immer wieder vom Tisch auf, schaut nach, ob der Hamster Wasser hat, muss aufs Klo, trinkt Milch, schaut, wer gerade vorgefahren ist, etc.
     Erscheinen dem Kind Aufgaben schwierig (manchmal schon im Vorschulalter) ist ein spontan einsetzendes, sichtliches „psychisches Ermüden“ zu beobachten, verbunden mit Augenreiben und Gähnen.
 
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